Geschichte

Chronik der Feuerwehr Siebnach 1875 – 2000

Die Geschichte des Feuerlöschwesens lässt sich in Siebnach bis zum Jahre 1845 zurückverfolgen. Damals erwarb die Gemeinde eine gebrauchte Druckspritze. Untergebracht war die Spritze mit den übrigen Requisiten in einem an das Armenhaus angebauten Holzschuppen am südlichen Ortsrand. Die Feuerwehr bestand aus zwei Löschrotten, die jeweils von einem Rottmeister geführt wurden. Das Kommando oblag dem Oberrottmeister, der unter Leitung des Gemeindevorstehers von der Mannschaft gewählt wurde.

Der Dorfbrand vom 11. Mai 1875, dem 17 Firste (fast das ganze obere Dorf) zum Opfer fielen, lieferte den Beweis dafür, dass das Feuerwehrwesen  neu organisiert werden musste. Auf Veranlassung des Bezirksamtes wurde der Sachverständige Georg Bader und der Brauereibesitzer Anton Wiedemann aus Türkheim beauftragt, in Siebnach eine Feuerwehr nach dem Muster des königlich bayerischen Landesfeuerwehrverbandes  aufzustellen.

Bei der Gründungsversammlung am 17. Mai 1875 traten rund 60 Mann der neu gegründeten Feuerwehr bei. Bei der nachfolgenden Wahl wurden gewählt:
zum Feuerwehr-Hauptmann: Dominikus Maier, Gastwirt und Gutsbesitzer
zum Adjudant: Josef Seitz, Ökonom
zum Schriftführer und Kassier: Wilhelm Maier, Gutsbesitzerssohn
zum Steigerzugführer: Peter Sirch, Ökonom
zum 1. Spritzenzugführer: Josef Wiedemann, Ökonom
zum 2. Spritzenzugführer: Georg Filser, Ökonom

Schon drei Jahre später wurde der Hauptmann Dominikus Maier  von der Versammlung abgewählt und an dessen Stelle der bisherige Adjutant Josef Seitz zum Hauptmann bestimmt. Die folgenden Jahre bis 1889 waren von ständigen Reibereien gekennzeichnet. Das geht schon aus dem häufigen Wechsel der Hauptmänner hervor. Sieben Brände hatte die Wehr bis 1889 zu bekämpfen; drei davon wurden durch Blitzschlag ausgelöst.

Auf Anordnung des Bezirksamtes wurde 1889 die Wehr umorganisiert. So wurde das Amt des 1. Vorstands geschaffen (bisher war der Hauptmann auch der 1. Vorstand) und die Bezeichnung Hauptmann wurde in Kommandant umgeändert. Der 1. Vorstand hatte künftig die Aufsicht über die Chargen und die Mannschaft. Auch wurde das Führen eines Feuerwehr-Dienstbuches zur Auflage gemacht. Die Eintragungen waren bei den jährlichen  Inspektionen zu überprüfen. Erhebliche Differenzen mit Teilen der Führungsmannschaft und dem Gemeindevorsteher führten zur Dienstverweigerung und schließlich zum Austritt Einzelner aus der Wehr. Vor diesem Hintergrund wurden der Ökonom Georg Filser zum 1. Vorstand und der Schuhmachermeister Hyazinth Baumann als Kommandant gewählt. Mit großer Umsicht und Ausdauer übte Hyazinth Baumann sein Amt bis 1910 aus.

Bis 1890 waren nur die höheren Chargen uniformiert, der Feuerwehrmann besaß nur einen Helm und einen Gurt, die von der Gemeinde gestellt wurden. Die Anschaffung eines Dienstrockes, der auch im Einsatz getragen wurde, wurde vom Verein zu einem Drittel bezuschusst. Die Uniformmütze musste von jedem selbst  bezahlt werden. Es bedurfte schon eines großen Opfersinnes, denn so eine Uniformjoppe kostete annähernd 22 Goldmark und so war bis zur Fahnenweihe im Jahre 1909 die Hälfte der Wehr uniformiert.

1892

In der Neujahrsnacht um 0.30 Uhr wurde unsere Wehr zum Brand der Ettringer Dampfsäge gerufen. Durch rasches und vollzähliges Erscheinen erwarb sie volle Anerkennung.

1893
Von der  Thuringia-Versicherung Erfurt erhielt unsere Wehr einen Zuschuss von 110 Goldmark, die für die Anschaffung von Helmen und Gurten verwendet  wurde.

1895
Am 11. September, 13.30 Uhr, schlug ein Blitz in das Ökonomie-Anwesen von Franz März ein. Zu Hilfe kamen auch die Wehren aus Ettringen und Traunried. Im Einsatz waren insgesamt 90 Mann.
Am 11. November, 22.30 Uhr, brach im Ökonomiegebäude des Gastwirts und Gutsbesitzers Wilhelm Maier Feuer aus. Stallung, Scheune und Remise wurden ein Raub der Flammen. Die Feuerwehr konnte die stark gefährdete Gastwirtschaft und mehrere Nebengebäude retten. 124 Feuerwehrleute aus Siebnach, Ettringen, Gennach und Traunried waren im Einsatz.

1901
Am 28. November Brand in der Schule in Kirch-Siebnach. Im oberen Schulsaal hatte eine Holzkiste, die zu nahe am Ofen stand, Feuer gefangen.

1905
Gegen 18.00 Uhr brach am 12. September im Heustadl des Mühlenbesitzers Joachim Müller Feuer aus. Der voll belegte Stadl brannte in Kürze lichterloh. Die Feuerwehr musste sich auf den Schutz der benachbarten Gebäude  beschränken. Zu Hilfe kamen die Wehren aus Ettringen und Traunried.

1906
Es kamen große Widerstände in der Mannschaft auf, als Vorstand Franz Hörberger und Altkommandant Hyazinth Baumann mit dem Gedanken warben, eine Vereinsfahne anzuschaffen. Der Beschluss der Vorstandschaft, 1908 in das neu erbaute “Gasthaus zum Kreuz” umzuziehen und das alte Vereinslokal “Zum Mohren” zu verlassen, tat ein Übriges.

1907
Mit dem Bau einer modernen Wasserversorgung wurden durch den Einbau von Hydranten vor allem in den Wintermonaten die Löschwasserverhältnisse erheblich verbessert.

1909
Nach längeren Vorbereitungen erhielt am 11. Juli die neue Fahne im Beisein  vieler auswärtiger Wehren mit ihren Fahnen und Honoratioren die kirchliche Weihe von Ortspfarrer Johann Klein. Die weiteren Festlichkeiten, deren Kosten aus der Vereinskasse gedeckt werden konnten, litten schwer unter der Ungunst der Witterung.

1911
Am 5. Februar brach 13.30 Uhr im Stall des Ökonom Peter März ein Brand aus. Das Feuer griff in Kürze auf das ganze Anwesen über. Der größte Teil der Einwohnerschaft befand sich in Kirch-Siebnach bei einem Gottesdienst. So mussten sich die daheim gebliebenen Feuerwehrleute zuerst mit der Bergung des lebenden und toten Inventars befassen. Im letzten Augenblick rettete ein mutiger Feuerwehrmann die Mutter des Brandleiders aus der schon brennenden Kammer. Mit dem Wasser der Saug- und Druckspritze, die man inzwischen am Mühlbach aufgestellt hatte, begann man das nahe Molkereigebäude abzuschirmen. Ein zweiter Trupp hatte inzwischen vom nahen Hydranten eine Schlauchleitung gelegt und musste feststellen, dass der Hochbehälter leer war. Die gemeindliche Wasserversorgung war vor ein paar Jahren fertiggestellt worden.
Die Herbstübung mußte wegen der grassierenden  Maul- und Klauenseuche ausfallen.

1912
Bei der Generalversammlung am 28. Januar wurde beschlossen, in der Fastnacht einen Ball zu veranstalten. Das Eintrittsgeld wurde auf 50 Pfg. und die  Musikkanten-Entschädigung beim Tanz auf eine Mark festgesetzt.

1913
Im vorangegangenen Jahr verstarb der Protektor des bayerischen Feuerwehrwesen, seine königliche Hohheit Prinzregent Luitpold von Bayern. Ihm wurde in gebührender Weise bei der Generalversammlung am 9. Februar gedacht.
Am 2. Juni, um 21.15 Uhr schlug während eines Gewitters ein Blitz in den Einödhof des Willibald Eberhard ein. Als die durch den Feuerschein alarmierte Feuerwehrwehr auf dem etwa zwei Kilometer entfernten Einödhof eintraf, waren schon 35 Minuten vergangen. Der landwirtschaftliche Teil mit dem Stall waren bereits niedergebrannt und am Wohnhaus war auch nichts mehr zu retten. Der  Kommandant bemängelte schlechte Pumpenleistung der schon alten Löschmaschine und forderte die Gemeinde auf, endlich eine neue anzuschaffen.

1914
Erstmals findet eine gemeinsame Hauptübung mit Inspektion der Wehren aus Siebnach, Ettringen und Traunried statt.
Ausbruch des 1. Weltkrieges am 1. August. Viele Wehrmänner werden zu den Waffen gerufen. Die Begeisterung des Volkes war riesig. Aber mit den ersten Gefallenen-Meldungen schlug die Euphorie ins Gegenteil um.

1915
Als Ersatz für die im Felde stehenden Feuerwehrkameraden wurden alle unbescholtenen Männer von 16-60 Jahre zum Feuerwehrdienst verpflichtet.
Am 6. Mai gegen 20 Uhr schlug während eines Gewitters ein Blitz in das rückwärtige Hofgebäude des Ökonom Anton Fischer ein. In wenigen Minuten hatte sich das Feuer über das ganze Hofgebäude und das Wohnhaus ausgebreitet. Die Wasserentnahme aus den Hydranten klappte vorbildlich. Zu Hilfe kam die Ettringer Feuerwehr mit 10 Mann. Insgesamt  waren 85 Mann und davon 14 Mann von der Pflichtfeuerwehr eingesetzt.
Zur Räumung des Brandplatzes von verbranntem Gebälk und verbranntem Heu sowie Strohvorräten konnte von der Gemeinde erst nach wiederholten Bitten des Brandleiders und des Kommandanten die Abstellung nötiger Fuhrwerke erreicht werden. Der Kommandant erläutert im Brandbericht: “Dies dürfte wohl mit Recht als eine Ungehörigkeit und Rücksichtslosigkeit bezeichnet werden. Die Freiwillige Feuerwehr wird Veranlassung nehmen, das königliche Bezirksamt hiervon zu unterrichten”.

1917
Am 5. Februar, 17.30 Uhr, Brand im Anwesen des zur Zeit im Felde stehenden Söldners Nikolaus Baumann. Die mit  vier kleinen Kindern allein stehende Frau hatte zu beginnender Stallzeit versucht, im Stall die eingefrorene Wasserleitung aufzutauen. Dabei geriet das bereits hergerichtete Heu in Brand. Obwohl die Feuerwehr kurz danach erschien, verlor sie wertvolle Zeit, da sie erst den Deckel des Unterflurhydranten auftauen musste, um das Standrohr setzen zu können. Der in der Nähe vorbei fließende Mühlbach war wegen der extremen Kälte zugefroren. Der Kommandant erhob schwere Vorwürfe gegen den Bürgermeister wegen des Versäumnisses der zugefrorenen Hydranten.
Am 12. Juli, kurz vor 17 Uhr brach im Gehöft des Bauern Josef Sirch Nr.3 Feuer aus. Nur der Brandmauer war es zu verdanken, dass das Wohnhaus vom Feuer verschont blieb. Auch Nachbarwehren aus Ettringen und Traunried kamen zu Hilfe; insgesamt waren 83 Feuerwehrleute im Einsatz.

1919
Bei der ersten Versammlung  nach dem Kriege, konnte Vorstand Sebastian Vogt 32 Mitglieder begrüßen. Sein besonderer Gruß galt den Kriegsheimkehrern. Er dankte ihnen dafür, dass sie mit großen Opfern, Entbehrungen und Mühen sowie Heldenmut den Feind von unseren Grenzen fern gehalten haben. Vogt beglückwünschte sie zu ihrer Heimkehr auf das Herzlichste. Anschließend gedachte er den 14 Feuerwehrkameraden die ihr noch junges Leben für Heimat und Vaterland hingegeben haben. Er sprach ihnen den herzlichsten Dank aus und forderte die Anwesenden auf, sie zeitlebens in hochachtender Erinnerung zu behalten.
Während des Krieges 1914 – 1918  waren 67 Mitglieder zum Militärdienst eingezogen worden. 59 waren im Fronteinsatz, davon sind 14 gefallen, 18 verwundet und fünf gerieten in französische oder englische Gefangenschaft.

1920

Am 20. März konnte der 1. Vorstand Sebastian Vogt alle in Kriegsgefangenschaft geratenen Frontkämpfer bei ihrer Heimkehr herzlich willkommen heißen und ihnen für ihre Zukunft viel Glück wünschen.
Um dem dauernden Minus in der Kasse abzuhelfen, erhöhte die Versammlung den Vereinsbeitrag um 50 Pfg. im Quartal.
Am 19. Januar, kurz vor 20 Uhr, brannte die Sägmühle von Joachim Müller lichterloh. Ein Lager der Transmission war heiß gelaufen. Obwohl das Sägewerk nahe am Bach stand, konnte von dem Holzbau nichts mehr gerettet werden. Den Feuerwehren gelang es jedoch, die auf der anderen Seite an den Bach angrenzende Mühle mit Wohnhaus zu retten. Im Einsatz war neben der örtlichen Wehr die Freiwillige Feuerwehr Ettringen mit 25 Mann.

1921
Bei der Generalversammlung am 3. April bat der zum 1. Bürgermeister gewählte langjährige Adjudant, Schriftführer und Kassierer Josef Miller um Entbindung von seinem Posten. Als Nachfolger wurde Hyazinth Baumann verpflichtet.
Am 21. September um 4.30 Uhr brach im voll gefüllten Getreidestadl des Ökonom und Bürgermeisters Josef Miller Feuer aus, vermutlich durch Brandstiftung. Durch das Ableiten eines Teils des Wassers vom Mühlbach und dem Inhalt einer größeren Jauchegrube konnte das angrenzende Hauptgebäude gerettet werden. An den Löscharbeiten waren 105 Männer aus Siebnach, 30 von der Ettringer Wehr und 18 von der Traunrieder Wehr im Einsatz.

1923
Am 16. September um 2.30 Uhr brannte der freistehende Getreidestadl auf dem Hofanwesen des Ökonom Hermann Huber. Die sofort herbeigeeilte Siebnacher Wehr versuchte zunächst das Feuer einzudämmen, musste aber dann mit einer Schlauchleitung das Ziegeldach des Hauptgebäudes abkühlen. Als die Wehren aus Ettringen, Hiltenfingen und Traunried eintrafen, entspannte sich die Lage. Insgesamt bekämpften 195 Mann mit vier Saug- und Druckspritzen das Feuer. Auch dieses Feuer war durch Brandstiftung entstanden.

1924
Bei der am 3. Februar stattgefundenen Jahresversammlung gedachte der Vorstand vor den anwesenden 47 Mitgliedern des verstorbenen Altvorstandes Franz Hörberger. 17 Jahre hat er die Geschicke des Vereins geführt und  aufgrund seiner Initiative kam die Anschaffung der Vereinsfahne zustande. Die Jahresrechnung wies ein Passiva von 6.448,00 Mark auf, die aber durch eine Schenkung des Kommandanten Matthias Sirch in Höhe von 15.800,00 Mark mehr als abgedeckt war.

1925
Am 8. Februar um 2.35 Uhr brannte der Dachstuhl der freistehenden Wasch- und Backküche auf dem Hofe des Bauern Franz Wiedemann. Die 36 Mann starke Löschmannschaft konnte das Feuer eine Stunde später unter Kontrolle bringen.

1926

Am 23. August, sehr wahrscheinlich wieder durch Brandstiftung (so steht es im Feuerwehr-Dienstbuch), um 23.30 Uhr, brannte der freistehende Getreidestadl des Bauern Josef Sirch Nr. 3. Als zehn Minuten später die Feuerwehr eintraf, konnte man wegen der großen Hitze nicht mehr an das Objekt herankommen. Die Feuerwehr musste sich auf den Schutz des Haupt- und der Nachbargebäude beschränken. Mit der Nachbarschaftshilfe aus Ettringen waren 135 Feuerwehrleute im Einsatz. Einer hiervon verletzte sich erheblich bei der Räumung einer Maschinenremise.
Wieder durch vorsätzliche Brandstiftung brannte am 12. Oktober der frei stehende Getreidestadl der Witwe Anna Miller. Als der Brand kurz vor Mitternacht entdeckt wurde, loderten die Flammen schon zum Dach hinaus. Als die Feuerwehr eintraf, hatte das Feuer bereits den rückwärtigen, mit Holz verkleideten Giebel des nahen Hauptgebäudes erfasst. Obwohl der im Inneren befindliche Heustock bereits brannte, gelang es der Feuerwehr das Feuer zu löschen. Die Feuerwehrleute Xaver Gut und Sebastian Götzfried wurden dabei erheblich verletzt. Zu Hilfe eilte die Freiwillige Feuerwehr aus Ettringen.

1927
Neubau des Feuerlöschgerätehauses.

1928
In diesem Jahr erhielt die Freiwillige Feuerwehr eine leistungsfähigere Saug- und Druckspritze.

1929
Kaminbrand im Wohnhaus von Gabriel Schweier. Dabei  verletzte sich Kommandant Xaver Baumann am rechten Auge.

1931
Für die altgedienten Mitglieder Franz Reiter und Xaver Schmid wird die Verleihung des Ehrenzeichen für 50jährige Dienste beantragt.

1934
Bei der Jahresversammlung im Februar wurde der langjährige Vorstand Sebastian Vogt in seinem Amte bestätigt. Danach  eröffnete die örtliche Parteispitze, dass die künftige Bezeichnung für den Kommandanten “Wehrführer” ist und dass dieser vom Ortsgruppenleiter der NSDAP oder dem Bürgermeister ernannt wird. Darauf wurde Johann Doll zum Wehrführer ernannt. Die  Feuerwehr-Chargen wurden vom Wehrführer bestimmt. Anstelle von Versammlungen fanden nunmehr Appelle statt.

1936
Nach der Inspektion am 10. Mai sprach Bezirks-Inspektor Zingerle der Wehr volle Anerkennung aus und meinte an die Adresse des Bürgermeisters gerichtet, dass bei den guten Wasserverhältnissen in Siebnach, die Anschaffung einer Motorspritze zu empfehlen wäre. Bei dem anschließenden Appell wurde bekannt, dass die Feuerwehren künftig direkt der Parteileitung und der Gendarmerie unterstellt seien und dass sie notfalls auch Aufgaben als Polizei-Hilfstruppe zu übernehmen hätten. Außerdem war die Wehr nunmehr auch für den Luftschutz zuständig und in Kürze sollten einige Gruppenführer zu Tageslehrgängen beordert werden. Mit dem Absingen des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes sowie einem dreifachen “Sieg Heil” dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler war der Sonntagnachmittag um 16.15 Uhr beendet.

1937
Am 5. Mai traf die von der Gemeinde bestellte Motorspritze Fabrikat Ziegler TS6 noch rechtzeitig zu den Übungen im Frühjahr ein. Trotz des staatlichen Zuschusses von RM 2.050,00 verblieben für die Gemeinde noch RM 1.050,00 zu zahlen. Bei der Ende Mai stattfindenden Hauptübung wurde in Anwesenheit von Bürgermeister Josef Sirch erstmals die neue Motorspritze der Öffentlichkeit vorgeführt.

1938
Nach der Inspektion am 4. Mai marschierte die Wehr im Gleichschritt geschlossen zum Appell ins Gasthaus Kreuz. Dort wurde Johann Doll wieder zum Wehrführer ernannt. Zum Schriftführer wurde Anton Schmid und zum Zeugwart Jacob Anwander bestimmt. Ein Parteiredner sprach über den erfolgreichen Anschluss Östereichs an das Reich und dankte dem Führer Adolf Hitler mit einem dreifachen “Sieg Heil”.
Am 5. Juli gegen 18 Uhr schlug ein Blitz in das landwirtschaftliche Anwesen von Johann Schmid (Stork) ein. Der ganze  Dachstuhl und beide Giebel brannten gleichzeitig. Obwohl die Feuerwehr in kürzester Zeit am Brandplatz eintraf, war außer dem Vieh nichts mehr zu retten. Die neue Motorspritze hat den ersten Einsatz hervorragend bestanden.

1939
Den Leistungskampf am 8. Mai nahm Bezirks-Hauptbrandmeister Wiedemann ab. Er schrieb ins Dienstbuch: “Sämtliche Übungen und der Angriff wurden vorbildlich durchgeführt. Die Wehr macht einen disziplinierten Eindruck und ist gut ausgerüstet.“
In der letzten Augustwoche wurden plötzlich mehrere aktive Feuerwehrmänner, die im Weltkrieg als Frontsoldaten gedient hatten, eingezogen.
Gleichzeitig fand in Siebnach und für die ganze Umgebung eine Pferdemusterung statt. Die kriegsdiensttauglichen Pferde wurden sofort beschlagnahmt und von dazu abgestellten Feuerwehrmännern zum Bahnhof nach Schwabmünchen transportiert. Ein anderer Teil der Feuerwehr hatte für den Absperr- und Ordnungsdienst  zu sorgen.
Mit Beginn des Polenfeldzuges am 1. September wurden alle Reservisten und nach und nach immer mehr Wehrpflichtige, die aktiv bei der Feuerwehr waren, eingezogen.

1940
Wehrführer Johann Doll wurde am 12. März zum Kriegsdienst eingezogen und der 1.-Weltkriegs-Veteran Sebastian März wurde zum neuen Wehrführer ernannt.
Am letzten Samstag im März, die Wertach führte schon seit Tagen Hochwasser und der Pegel stieg stetig weiter, war die Wehr damit beschäftigt, Faschinen in die reißenden Fluten zu hängen, um die Wassermassen zu bremsen. Auch mussten immer wieder angeschwemmte Baumstämme, die sich quer über die Brückenpfeiler legten, entfernt werden. Die Wehr hatte Order, sich am Sonntagmorgen wieder bei der Brücke einzufinden. An my and screw just so read of tube care it. Threw than Visa online pharmacy longer that of mix other on one up and it have I this buy cialis and dryer wrap side-bangs I this use put for forever about order is viagra generic as hair on easily you then growing be for I and. Statt dessen zogen es die meisten vor, zuerst den Sonntagsgottesdienst in Kirch-Siebnach zu besuchen. Nach dem Gottesdienst warteten die zwei Ettringer Gendarmen Kiegele und Völk sowie der Bürgermeister auf sie. Sofort hieß es  Antreten, Abzählen und Abmarsch in Richtung Wertachbrücke. Dort angekommen, stellten sie zu ihrer Überraschung fest, dass der Wasserstand gefallen war.
Bei dem am Sonntag 7. April nach der Hauptübung stattfindenden Appell im Gasthaus Kreuz teilte Wehrführer Sebastian März mit, dass bereits 28 Wehrmänner zum Kriegsdienst eingezogen worden sind. Der Bürgermeister kündigte für die nächsten Wochen Luftschutz- und Gasalarmübungen an. Auch müssten künftig auf jedem Dachboden einige Eimer Sand und Wasser, eine Feuerpatsche und eine Kübelspritze vorhanden sein.
Ende Juli ging an der heutigen Kreuzstraße eine an mehreren Ballonen befestigte feindliche Flächen-Brandbombe nieder. Zum Glück funktionierte der Zünder nicht.
Ende September schlug nachts ein Blitz im benachbarten Oberhöfen in den Lahnerhof ein. Hier leistete unsere Wehr schnelle und wirksame Hilfe. Musste doch das Löschwasser aus dem einige hundert Meter entfernten Mühlbach herbei gepumpt werden.

1941
Da immer mehr kriegsdiensttaugliche Männer zu den Waffen mussten, wurden ab sofort alle jungen Männer ab 16 Jahre zum Feuerwehrdienst verpflichtet. Auch wurde in den kommenden Wochen eine Frauengruppe aufgestellt.
Am 20. Juli fiel Thomas Götzfried als erstes Opfer des 2. Weltkriegs.

1942

Zu Jahresbeginn wird eine Löschgruppe aus 14- bis 16-jährigen Hitlerjungen aufgestellt. In einer kalten Dezembernacht wurde die Wehr zu einem Brand nach Traunried gerufen.

1943
In einer Nacht Anfang Februar wurde wieder Fliegeralarm ausgelöst. Der Luftlage-Sender meldet feindliche Bomberverbände im Raum Krumbach in östliche Richtung fliegend. Man rätselt, ob München oder Lechfeld “dran sei”. Plötzlich hörte man Flugzeuggeräusche und schon wurde alles taghell. Sie setzen Trauben von Leuchtkugeln und das Brummen der Bomberverbände kam immer näher. Es folgen vier schwere Explosionen, dann kehrte Ruhe ein. Die Bomber zogen weiter. Warscheinlich, so überlegten die Menschen, haben die Pfadfinder–Flugzeuge die Wertach mit dem Lech verwechselt. Tags darauf hörte man von einem schweren Angriff auf das Lechfeld. Die vier Sprengbomben, die auf den Kreuzwiesen, ein paar hundert Meter östlich von der Pfarrkirche in Kirch-Siebnach abgeworfen wurden, beschädigten die östlichen Kirchenfenster.
Anfang Oktober traf die Nachricht ein, dass der ehemalige Wehrführer Johann Doll am 10. September an der Front in Russland gefallen ist.

1944
In den ersten Septembertagen flogen nachmittags wieder feindliche Bomberverbände über unser Dorf hinweg, vermutlich in Richtung München. Plötzlich warfen die Flieger neun Sprengbomben ab, die etwa einen Kilometer östlich des Dorfes niedergingen und die Hochspannungsleitung unterbrachen, die entlang des Auwaldes verläuft. Nach schweren Luftangriffen auf Augsburg und Göggingen wurde die Siebnacher Feuerwehr zu Löscharbeiten nach Göggingen beordert.
Im November wurden alle noch verbliebenen Männer und Hilterjungen für den neu gebildeten Volksturm ausgebildet.

1945
Nach einem schweren Fliegerangriff auf Schwabmünchen am Vormittag des Sonntags, 4. März, war auch das Telefonnetz des Ortes unterbrochen. So wurde die Siebnacher Feuerwehr erst tags darauf alarmiert.
Am 27. April gegen 9 Uhr wurden beim Einmarsch der Amerikaner außerhalb des Dorfes viele Fahrzeuge der Wehrmacht in Brand geschossen. Das Dorf entging knapp einer Katastrophe. In zwei Fällen konnten Bauern die von der Wehrmacht auf ihren Höfen stehen gelassenen Munitionstransporter in letzter Minute mit ihren Ochsengespannen aus dem Hof hinaus ins Freie ziehen, bevor die Amerikaner sie in Brand steckten. Noch am Abend räumten Amerikaner das Spritzenhaus aus und warfen das ganze Gerät auf die Straße. Beherzte Nachbarn nahmen sich der Löschgeräte an. Zunächst diente das Feuerwehrgerätehaus als Gefängnis für gefangene Wehrmachtsoffiziere bis zu deren Abtransport.

1946
Die Feuerwehr musste auf Anweisung der Militärregierung reaktiviert werden. Jedem Feuerwehrmann musste die Gemeinde einen Dienstausweis ausstellen. Zum Kommandant wurde Alfons März bestimmt.

1947
In den frühen Morgenstunden des  1. Juni brannte ein Nebengebäude bei Landwirt Anton Schmid.
Am 16. Oktober brach gegen 19 Uhr im Getreidestadl des Bauern Franz Wiedemann Feuer aus. Das Feuer breitete sich sofort auf das Hauptgebäude mit Wohnhaus aus. In kurzer Zeit brannte auch der benachbarte Getreidestadtl des Bauern Stefan Dreer. Der Siebnacher Wehr kamen zehn auswärtige Wehren zu Hilfe, unter ihnen ein Löschzug der Augsburger Berufsfeuerwehr.

1949
Zum ersten Mal nach dem Kriege rückte die Feuerwehr wieder mit Fahnenabordnung zu kirchlichen Festen aus.

1950
Wiedergründung des Feuerwehrvereins durch Bürgermeister Hyazinth Baumann. Gewählt wurde als 1. Vorstand Alfons März, 2. Vorstand Johann Wiedemann, Schriftführer und Kassierer Sebastian Stölzle. 50 Anwesende traten dem wieder gegründeten Verein bei.

1952
Georg Mögele wird zum neuen Kommandanten gewählt.

1954
Brand der Scheune von Paula Müller. Verursacht wurde der Brand durch zündelnde Kinder.

1956
Einführung der Feuerschutzabgabe.

1957
Kommandant Georg Mögele stirbt an einer heimtückischen Krankheit. Auf der Jahresversammlung vom 24. April wird der Maurerpolier Josef Sirch zu dessen Nachfolger gewählt.

1959
Seit Einführung der Feuerschutzabgabe ist die Zahl der Aktiven so angestiegen, dass man das Dienstalter auf 35 Jahre herabsetzen konnte.

1964
Übernahme der Patenschaft bei der Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Ettringen.
In der Nacht zum 7. Oktober Brand im Sägewerk von Peter Vogt. Der Wehr gelang es die nahe Mühle mit Wohnhaus vor den Flammen zu retten.

1965
Bei der Versammlung am 22. Mai kündigte Bürgermeister Hubert Sirch eine Erhöhung der Feuerschutzabgabe an. Am 26. Dezember musste die Wehr zu einem Brand in die Papierfabrik.

1966
Auf Vorschlag von Bürgermeister Sirch wurden der 1. Vorstand Josef Vorleiter, der Kommandant Josef Sirch, der stellvertretende Kommandant Erich Schmid, der Schriftführer und der Kassier Vinzenz Götzfried wieder gewählt. Im Rahmen der Feuerschutzwoche wurde erstmals in Kirch-Siebnach die Hauptübung abgehalten.

1967
Für 10jährige Kommandantentätigkeit überreichte der Bürgermeister dem Kommandanten Josef Sirch ein kleines Geschenk der Gemeinde. Danach unterrichtete er die versammelten Wehrmänner, dass die Gemeinde eine neue Motorspritze TS 8/8  bestellt habe und diese im kommenden Herbst zur Auslieferung komme.

1970
Zum 1. Vorstand wurde Stefan Schmid, als Kommandant der bisherige Stellvertreter Erich Schmid und zum stellvertretende Kommandant Johann Sirch gewählt. Der Verein zählte 49 aktive und 103 passive Mitglieder.

1972
Um die Alarmierung zu verbessern, wurde eine Alarmsirene installiert.

1971-1977
Diese Jahre waren gezeichnet von der Teilnahme an den vielen Feuerwehrfesten der näheren und weiteren Umgebung. Bei der Versammlung am 29. April legte Kommandant Erich Schmid sein Amt nieder. Franz Lutz ist von der Versammlung als Nachfolger gewählt worden.

1978
Wegen der Restaurierung der Vereinsfahne beschloss die Versammlung am 14. April eine Beitragserhöhung. Dem im Zuge der Eingemeindung scheidenden Bürgermeister Hubert Sirch dankte Vorstand Schmid dafür, dass er für die Belange der Feuerwehr immer Verständnis gezeigte habe.

1979
Die erstmals bei der Versammlung anwesenden Bürgermeister Fehle und Böck überzeugte Vorstand Schmid von der Notwendigkeit des Erhaltes der Ortsteilfeuerwehren. Wegen des Mangels an Feuerwehrleuten tagsüber im Dorf wurden ehemalige Wehrmänner wieder reaktiviert.

1980
Weihe der restaurierten Fahne zusammen mit dem Schützenverein “Edelweiß” in der Halle des Bauunternehmers Ludwig Wiedemann.

1981
Erster Ausflug der Feuerwehr in der Vereinsgeschichte. Der Ausflug führte nach Unteruhldingen  am Bodensee,  zum Schloss Salem und zum dortigen Feuerwehrmuseum.

1982
Bürgermeister Fehle nahm erstmals zum Zustand des Feuerwehrhauses Stellung. Er plädierte für einen Neubau da dieser mit 50 Prozent bezuschusst würde, wogegen es für eine Renovierung keine staatlichen Mittel geben würde. Der ehemalige Kommandant Alfons März wurde von der Versammlung am 1. April zum Ehrenkommandant ernannt.  Bei den Siebnacher Festtagen des Krieger- und Soldatenverein, des Schützenvereins und des Musikvereins leistete die Feuerwehr Absperr- und Ordnungsdienste.
Ein lustiges Tennenfest veranstaltete der Schützenverein “Edelweiß” zusammen mit der Feuerwehr am 28. und 29. August.
Ein Kameradschaftsabend mit Nikolausfeier, wo erstmals auch die Frauen eingeladen waren, fand am 27. November im Cafe Luipold  in Ettringen statt.

1983
Bei der Versammlung am 17. März wurde mit dem 2. Bürgermeister Böck und den Siebnacher Gemeinderäten über die Standortfrage des neuen Gerätehauses diskutiert. Vorstand Schmid schlug vor, die Gemeinde solle doch zuerst das im Bedarfsplan vorgesehene Feuerwehrauto anschaffen. Die Standortfrage löse sich vielleicht von selbst. Feuerwehrkamerad Georg Müller stellte im Sommer seinen Stadl wieder für ein Tennenfest zur Verfügung

1984
Am 2. März  holten Vorstand und Kommandant das von der Gemeinde bestellte Tragkraftspritzen-Fahrzeug in Bad Friedrichshall ab.
Der diesjährige Vereinsausflug führte ins Altmühltal, nach Kehlheim und zum Kloster Weltenburg.

1985
Bei der Wahl am 15. Januar wurden der 1. Vorstand Stefan Schmid, der 2. Vorstand und Kommandant Franz Lutz, 2. Kommandant Peter Anwander und Kassier Emil Hummel in ihrem Amt bestätigt. Als neuer Schriftführer wurde Walter Schmid, zu Beisitzern Josef Fischer und Theo Seibold gewählt.
Das 110jährige Gründungsfest, verbunden mit der Weihe des neuen Feuerwehrfahrzeugs, begann am Donnerstag, den 27. Juli,  mit dem Festabend. Am Freitag folgte der Tag der Betriebe und Vereine und am Samstag gab es ein Konzert der tschechischen Blaskapelle “Mistrinanka”. Am Sonntag beim Festgottesdienst nahm der Geistliche Rat Ignatz Britzelmayr die Weihe des Fahrzeugs vor. Bei dem am Nachmittag stattfindenden Festzug beteiligten sich die Vereine der Gemeinde und 49 auswärtige Feuerwehren. Am Montag sprach zum Abschluss der Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, MdL Karl Kling,  im Festzelt.

1986
Am 24. April beschlossen die Mitglieder bei der Jahresversammlung, einen Schlauchanhänger anzuschaffen, der aber  wegen des Unterhaltes in den Besitz der Gemeinde übergehen sollte.
Der Vereinsausflug führte dieses Mal über Kloster Zwiefalten zur Bärenhöhle und zum Hohenzollern Schloss bei Hechingen.

1987
Nach 10jähriger Zwangspause konnte am 10. April zum erstenmal wieder eine Versammlung im Vereinslokal “Zum Kreuz” stattfinden.
Am 20. April verstarb unser langjähriges passives Mitglied Geistlicher Rat Ignatz Britzelmayr. Gemeinsam mit den anderen Vereinen der Pfarrei gaben wir ihm das letzte Geleit.

1988
Bei der Versammlung am 8. April teilte der 1. Vorstand mit, dass die Unterbringung des Schlauchwagens noch nicht geklärt sei. Den anwesenden 2. Bürgermeister erinnerte er noch einmal an das Feuerlöschgerätehaus.
Der diesjährige Feuerwehrausflug führte nach Innsbruck, zum Alpenzoo und zum Andreas Hofer Denkmal.
Zu einem Zimmerbrand im Pfründehaus von Anton Wiedemann wurde die Wehr alarmiert.

1989
Rücktritt des 1. Vorsitzenden Stefan Schmid. Anfang Dezember Lieferung des vom Verein bestellten       Schlauchwagens.

1990
Im Sommer wurde die Wehr zu einem durch Blitzschlag verursachten Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens nach Anhofen gerufen, dann zu einem Brand des landwirtschaflichen Teiles des Hofgebäudes bei Josef Reiber, zu zwei Bränden in Ettringen und zu einem überhitzten Heustock. Anfangs März war die Mannschaft mit den Schäden, die der Orkan “Wiebke” auf Straßen und Wegen hinterlassen hat, beschäftigt.
Der Königssee, Berchtesgaden und das Salzbergwerk war das Ziel des diesjährigen Vereinsausfluges.

1991
Zum Brand eines Wohnhauses und einem Heckenbrand wurde die Wehr nach Ettringen gerufen. Auch  zu einem Waldbrand und zur Beseitigung von Sturmschäden rückte sie aus.
Bei der Generalversammlung am 22. Februar standen  Neuwahlen an: als Kommandant wurde Peter Anwander,  und als stellvertretender Kommandant Johann Weber gewählt. Zum 1. Vorstand wurde Franz Lutz und zum 2. Vorstand Josef Fischer gewählt. Kassierer, Schriftführer und Beistizer wurden in ihrem Amt bestätigt. Einstimmig beschloss die Versammlung, den zurückgetretenen 1. Vorstand Stefan Schmid zum Ehrenvorstand zu ernennen.

1992

Von sechs Einsätzen, 13 Übungen und drei Gruppen, die das Leistungsabzeichen – darunter auch Gold – erhielten, berichtete Kommandant Peter Anwander bei der Versammlung am 20. März. Bürgermeister Fehle konnte mit der Zuschussgenehmigung für den Bau des Gerätehaus aufwarten und teilte mit, dass bis Mitte des Jahres die Ausschreibungen erfolgen werde. Danach überreichte er Stefan Schmid für Verdienste bei der Feuerwehr und als langjähriger Gemeinderat die goldene Ehrennadel der Gemeinde Ettringen. Der 1. Vorstand Lutz überreichte ihm die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorstand.
Den Ausflug machte die Wehr in diesem Jahre zum HolidayPark nach Haßloch in der Pfalz.

1993
Am 12. und 13. Februar Abbruch des alten Feuerlöschgerätehauses in Eigenleistung.
Bürgermeister Fehle gab bei der Versammlung am 23. März den Terminplan für die einzelnen Bauabschnitte bekannt.
Einsatz bei einem Brand in der Säge in Anhofen.

1994
Am 12. Mai Einweihung des neu erbauten Feuerlöschgerätehauses. Die kirchliche Weihe nahm Pfarrer Dr. Kucia  vor. Nach der Schlüsselübergabe von Architekt Günter Schneider an Bürgermeister Walter Fehle und an Kommandant Peter Anwander bedankte sich der Bürgermeister bei allen, die zum Gelingen beigetragen hatten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnte das Haus von der Allgemeinheit besichtigt werden.

1995
Bürgermeister Fehle dankte bei der Jahresversammlung nochmals allen, die beim Bau mitgearbeitet haben, und versicherte, dass die Wehr weiter bedarfsgerecht ausgerüstet werde. Der Zuschuss für das Notstrom-Aggregat sei bereits beantragt. Beim Gauschießen und den anschließenden Festtagen des Schützenvereins “Sankt Georg” leistete die Wehr Absperr- und Ordnungsdienst und trug so zu einem reibungslosen Festverlauf bei.
Am 10. Januar um 1.50 Uhr wurde die Siebnacher Wehr zu einem Wohnhausbrand nach Ettringen gerufen. Trotz eisiger Kälte hatten die anwesenden Wehren das Feuer bald im Griff.

1996
Bei der Versammlung am 15. März bedankte sich der scheidende Bürgermeister Walter Fehle für die  langjährige gute Zusammenarbeit. Vorstand Franz Lutz überreichte ihm einen Erinnerungskrug.
Der von der Wehr unternommene Ausflug ging diesmal zur Flughafen-Feuerwehr nach München.  Voraus ging ein Besuch des ehemaligen KZ Dachau. Nach der Besichtigung des Jagd-Museums folgte noch ein kurzer Stadtbummel in München.
Bei den Wahlen am  14. Februar gab es keine wesentliche Veränderungen. Kreisbrandinspektor Hüller begrüßte  den Beitritt der Freiwilligen Feuerwehr zum Feuerwehrverband.

1997
Auf die Anregung einiger junger Kameraden hin wurde eine Jugendgruppe gegründet, der Interessierte ab 15 Jahren beitreten können. Dieser Gruppe traten sofort 13 engagierte Jugendliche bei. Die Leitung und Ausbildung übernahmen Tobias Reiber, Robert Wiedemann und Michael Ruf.

1998
Den am 19. Februar plötzlich verstorbenen Kreisbrandinspektor Hüller begleitete unsere Wehr auf seinen letzten Weg mit Fahnenabordnung und einer großen Zahl von Kameraden.
Bei der Generalversammlung am 15. April sagte Bürgermeister Sturm die Finanzierung eines gebrauchten VW-Busses für die Jugendgruppe über die Vereinsförderung zu.
Im Mai trat der 1. Vorstand Franz Lutz von seinem Amt zurück. In der außerordentlichen Generalversammlung am 28. August wurde zum 1. Vorstand Anton Hohenegger, zum 2. Vorstand Peter Anwander, zum Schriftführer Rüdiger Scherbaum und als Kassierer Bernhard Braunmiller gewählt. Einstimmig beschloss die Versammlung, den Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Memmingen eintragen zu lassen.
Der Vereinsausflug führte nach Gunzenhausen an die Fränkische Seenplatte und nach Dinkelsbühl.

1999
Auf der Frühjahrsversammlung berichtete der Kommandant Peter Anwander von 52(!) Einsätzen im vergangenen Jahr. Die Palette reichte von drei Bränden über Sturmschäden und Verkehrsunfälle bis zum Hochwassereinsatz.
Die Jugendgruppe wurde als offizielle Jugendfeuerwehr eingetragen.
Bürgermeister Sturm erklärte sich bereit, für das 125jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Siebnach im nächsten Jahr die Schirmherrschaft zu übernehmen. In den Festausschuß sind sechs Mitglieder berufen worden.

„Aus der  Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Siebnach“
Stefan Schmid, 2000

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