Zeltlager bei Kaiserwetter
Jul07

Zeltlager bei Kaiserwetter

Das diesjährige Zeltlager der Unterallgäuer Jugendfeuerwehren fand in der Umweltstation Legau statt. Natürlich durften wir unter den 158 Teilnehmern aus dem gesamten Landkreis nicht fehlen. Am Freitagnachmittag machten wir uns auf den Weg. In Legau angekommen, war schnell ein geeigneter Platz gefunden und das große Zelt aufgebaut. Danach stand der alljährliche Lagerappell auf dem Programm. Am Abend wurde dann noch die Vorrunde der Minigolfturniers ausgespielt. Am Samstag vormittag war die Lagerolympiade an der Reihe, bei der die Gruppen an verschiedenen Stationen Geschicklichkeitsübungen absolvieren mussten. Nach dem Mittgessen führte Kreisbrandmeister Giovanni Aichele eine kleine Löschvorführung vor. Unter anderem zeigte er einen Fettbrand und eine Spraydosenexplosion. Außerdem wurde uns der Umgang mit Feuerlöschern erklärt, die die Mädchen und Jungen anschließend gleich selbst ausprobieren konnten. Da uns dieses Jahr das Wetter ausnahmsweise keinen Strich duch die Rechnung machte und Sonnenschein pur angesagt war, verbrauchten wir den Nachmittag im nahegelegenen Naturfreibad. Beim Besucherabend, waren viele Führungskräfte des Landkreises anwesend. Nach dem Feldgottesdienst nahm Kreisbrandrat Franz Gaum die Siegerehrung der Lagerolympiade vor. Unsere beiden Gruppen landeten im guten Mittelfeld. Anschließend wurde noch zusammen mit den Ehrengästen gegrillt, bevor der Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklang. Nach einer kurzen Nacht war schon wieder der letzte Tag angebrochen. Es wurden noch die Finalspiele des Minigolfturniers ausgetragen und danach stand das Abbauen der Zelte an. Nach dem Mittagessen, welches in diesem Jahr von Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Thiel und siner Frau Isabel gekocht wurde, wurden noch die Gewinner des Minigolfturnier bekannt gegeben. Danach machten wir uns wieder auf die Heimreise. Mal wieder waren die drei Tage bei traumhaftem Sonnenschein viel zu schnell vergangen. Im nächsten Jahr findet das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Flensburg im hohen Norden...

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Drei Tage im Freibad

Wie jedes Jahr machten sich am freitag Nachmittag die Jungs und Mädchen der Jugendfeuerwehr Siebnach mit Ihren Betreuern und einem Anhänger voll Gepäck auf den Weg ins Zeltlager des Landkreis Unterallgäu. Dieses Jahr wurde im Freibad Sonnenbüchl in Bad Wörishofen gezeltet. Nach der Ankunft wurde sofort der beste Platz des Lagers gesichert  und das Zelt aufgeschlagen. Als die restlichen elf Jugendfeuerwehren ihre Unterkünfte ebenfalls aufgebaut hatten, folgte der Lagerapell von Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Thiel, der dabei einen kurzen Überblick über das Programm für das Wochenende gab. Nach dem Abendessen stand dann schon das Beach-Volleyball-Turnier an. Jede Jugendgruppe musste gegen alle anderen spielen und dadurch begleitete das Turnier die Teilnehmer durch das gesamte Wochenende. Am Samstag nahm sich die Polizei Zeit, den Jugendlichen einen Besuch abzustatten und einen Einblick in ihre Aufgaben und Tätigkeiten zu gewähren. Neben einem Polizisten (samt Motorrad) der Autobahnpolizei waren noch Beamte der Polizeiinspektion Bad Wörishofen dabei, die über Hintergründe zu Alkohol und Drogen informierten und für ein paar rechtliche Fragen aus dem Feuerwehralltag Rede und Antwort standen. Besonders interessant war die Vorführung eines Polizisten der Spurensicherung. Hier konnte man hautnah miterleben, wie beispielsweise mittels einer speziellen Folie Faserproben von Kleidung genommen oder Fingerabdrücke auf einer Oberfläche sichtbar gemacht wurden. Nachmittags stand dann wieder die traditionelle Lagerolympiade an – und auch hier war die Kreativität der Jugendgruppen gefragt. Denn neben einer Wettkampfgruppe sollte auch jede Jugendfeuerwehr eine eigene Geschicklichkeits-Station zu diesem Wettkampf beisteuern. Ob beim Lauf über eine Slackline, das Skilaufen zu viert durch einen Parcours oder das Transportieren eines Tischtennisballs durch einen C-Schlauch – die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Siebnach hat sich sehr gut bei den Aufgaben geschlagen und es bis auf den 5. Platz geschafft. Nach der anstrengenden Olympiade stürzten sich alle sofort ins kühle Nass des Freibads. Zum Lagergottesdienst mit Ehrengästen, Freunden und Bekannten trafen sich die Jugendlichen wieder großen Gemeinschaftszelt. Denn auch der Segen von oben durfte nicht zu kurz kommen, wobei es Petrus am Samstag ohnehin schon sehr gut mit dem diesjährigen Lager meinte. Der anschließende Besucherabend klang dann in geselliger Runde am Lagerfeuer aus. Nachdem sonntags die letzten Spiele des Volleyball-Turniers bestritten waren ging es an den Abbau der Zelte. Nachdem wieder alles auf dem Anhänger verstaut war und wir ein letztes Mal Mittag gegessen hatten, wurden alle Mädchen und Jungen nochmal zur Siegerehrung des Turniers zusammengetrommelt. Zwischenzeitlich hatten sich dunkle Wolken über dem Zeltplatz zusammen gebraut, uns so traten die Jugendgruppen bei einsetzendem Nieselregen rasch die Heimreise...

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